Musik liegt in der Luft

Musik gehört zum täglichen Leben, ebenso wie die Luft zum Atmen. Gleich, ob zu Hause, im Auto, auf der Arbeit, im Kaufhaus, im Fahrstuhl, ja sogar in der Warteschleife vom Telefon — überall ist Musik. Musik ist täglich allgegenwärtig und man kann sich ihr nicht entziehen. Manchmal hören wir genau hin und manchmal rieselt sie an uns vorbei. Dass Musik Emotionen erzeugen kann, weiß längst schon jeder. Sie spiegelt unsere Gefühlslage wider und kann uns zum Weinen oder Lachen bringen, zu Höchstleistungen treiben, uns beruhigen und glücklich machen. Sogar auf die Allerkleinsten hat Musik Einfluss und kann die soziale und geistige Entwicklung fördern. Und in der Medizin wird Musik als Therapie mit Erfolg eingesetzt.

Musik in der Freizeit

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber in der Freizeit hören Menschen das, was ihnen gefällt. Auch wenn man Musik gut alleine hören kann, verbindet man bestimmte Lieder mit anderen Menschen oder Situationen. Sie kann Herzschmerz bedeuten, aber auch glückliche Momente. Musik ist nicht nur Text, sondern auch Rhythmus.

Stehen Feste wie Hochzeiten, Jubiläen, Partys oder Geburtstage an, darf begleitende Musik nicht fehlen. Musik gehört zum Geburtstag ebenso dazu, wie eine leckere geburtstagstorte bestellen und bei einer guten Tasse Kaffee genießen. Von besinnlichen Weisen über Stimmungsmusik, Tanzmusik bis hin zur Rockmusik kann die Musik das entsprechende Ambiente vervollständigen.

Menschen reisen für Musik-Konzerte, egal ob klassisch oder Hard-Rock meilenweit, um die begehrte Musik zu hören. Nicht selten reisen sie der Musik wegen sogar in andere Länder.

Entspannungsmusik

Entspannungsmusik hat eine tiefgehende Wirkung und wirkt sich beruhigend auf das Nervensystem aus. Zudem wird Stress abgebaut und der Herzschlag gleicht sich dem sanften Rhythmus der Musik an. Sie wird gerne beim Yoga, Tai-Chi oder autogenem Training eingesetzt. Durch das Hören von Entspannungsmusik kommt der Körper in einen erholsamen Zustand. Manchmal genügen schon 30 Minuten, um sich anschließend ruhiger und lebendiger zu fühlen. Einige Menschen erreichen diesen Zustand auch durch das Hören von klassischer Musik, wie etwa Bach oder Mozart. Außerdem kann sich durch das Hören von Musik die Leistung des Gehirns steigern. Wissenschaftler nennen dies den Mozarteffekt, der einer Studie zufolge nachgewiesen wurde. Hier geht es in erster Linie danach, was dem Hörer gefällt — somit kann es Klassik, aber auch Heavy Metal sein.

Musik als Therapie

Schon lange ist bekannt, dass Musik eine heilende Wirkung haben kann. Bestimmte Melodien wirken nicht nur wohltuend und beruhigend, sondern können Schmerz lindern. Deswegen werden sie bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt wie etwa Depressionen, Alzheimer und selbst bei der Behandlung von Frühchen. Durch Musik werden zudem weniger Stress-Hormone ausgeschüttet und die Schmerzempfindung des Patienten kann geringer werden, dies kann auch auf chronische Schmerzen zutreffen. Hören Patienten Musik, fühlen sie sich gut aufgehoben und nicht mehr so allein. Nachweislich kann die Musik sogar Depressionen mildern und Ängste reduzieren.