Reinhard Mey

Der Liedermacher und Chansonier Mey wurde 1942 in Berlin geboren. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann und einem abgebrochenen Studium der Betriebswirtschaftslehre konzentrierte er sich auf die Musik.

In seinen Liedern werden immer wieder Episoden aus seinem Leben erzählt; seiner Hauswirtin Emma Pohl zum Beispiel widmete er eine Trilogie, seine Leidenschaft für die Fliegerei verarbeitete er in dem Lied „Über den Wolken“. Mey sang einige seiner Lieder auch in anderen Sprachen, in Frankreich wurde er als Frédérik Mey bekannt. Er trat auch als Alfons Yondraschek auf, ein Name, der im Lied „Zwei Hühner auf dem Weg nach Vorgestern“ erwähnt wird, und als Rainer Mey.

Im Jahr 1964 erschien sein Lied „Ich wollte wie Orpheus singen“. In diesem Jahr trat er auch auf dem Festival Chanson Folklore International auf der Burg Waldeck auf. Das Lied „Der Mörder ist immer der Gärtner“ machte ihn 1971 dann richtig bekannt.

Auf der offiziellen Reinhard-Mey-Seite findet sich der größte Teil seiner Lieder.

Die Lieder von Reinhard Mey lassen sich in zwei Zeiten einordnen: Bis 1976 war er mit Christine verheiratet, die in vielen seiner Lieder erwähnt wird. 1977 heiratete er Hella, mit der er drei Kinder hat. Ab dieser Zeit waren die Themen seiner Lieder auch andere.